Flix, verehrter Comic-Dude aus Berlin und meinen Lesern bestens bekannt als Illustrator meines Buchs und gelegentlicher Lesereisenbegleiter, haut in diesen Wochen kräftig einen raus. Und alles was er macht ist wie immer äußerst empfehlenswert. Als da wäre beispielsweise:
Sein neues Buch Da war mal was: Erinnerungen an hier und drüben – die in meinen Augen beste Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex DDR, die ich je gelesen habe. Man sollte das Prädikat Meisterwerk nicht inflationär gebrauchen, aber wenn man bei einem deutschen Comic davon sprechen darf, dann in diesem Fall, da bin ich mir sicher. Ein Comic, der mich sehr bewegt hat. Das Buch ist eine Sammlung von kurzen Comicstrips, die er für den Tagesspiegel schrieb und zeichnete, und in denen er die ganz persönliche Geschichte oder Gedanken eines Bekannten bezüglich der DDR illustrierte – ein Beispiel nach dem Klick auf das Vorschaubild, weitere auf seiner Homepage und im dazugehörigen Themenblog DA WAR MAL WAS. Aber bevor ihr euch die Bilder einzeln und in 72dpi anguckt holt euch lieber den gebundenen und juste bei Carlsen erschienenen Comic. Oder, noch besser, fahrt nach Berlin, schaut euch die Ausstellung an der Bernauer Straße an und kauft euch danach den Comic
. Noch nie war wider dem Vergessen liebevoller bebildert.
Aber das ist noch nicht alles:
Ab sofort ist Flix zudem offizieller FAZ-Comicboy. Seit dem 28.7.2009 bringt uns unser Flix jeden Tag seine Version des Faust’schen Stoffes näher – Infos dazu hier. Zwar kann man sich auf diesen Seiten die Comicstrips auch online ansehen, aber ich empfehl euch, sie im Kontext der Zeitung zu betrachten. Im Internet verlieren die einzelnen Panels doch sehr an Gesamtwirkung. Also. Endlich mal wieder ein Grund, die FAZ zu kaufen.





