Archiv der Kategorie: Uncategorized

Das Projekt: Infinite Jest – David Foster Wallace

3883741257_3f3f5c24f6_b

Alle Welt redet derzeit über dieses Buch. Ich will mitreden. Und ich freue mich sehr auf die 1000+ Seiten. Ich traue dem Braten ja selten, wenn ein einzelnes Kunstwerk allerorten derart gepriesen wird, aber meine bisherigen Leseerfahrungen mit David Foster Wallace lassen durchaus den Schluss zu, dass er einer der begnadetsten Erzähler seiner Generation war.

Als native Speaker lese ich das Buch natürlich im Original (zumal das englische Original günstiger als das deutsche Hardcover war), aber als David-Foster-Wallace-erfahrener Leser schäme ich mich nicht zu verraten, dass selbst ich, der bestens des Englischen mächtig ist, hin und wieder werde das eine oder andere Wort nachschlagen müssen. Dem Himmel sei Dank für das iPhone – vor allem heute abend im Zug, auf dem Weg zu LMBN.

Liebe Daphne

in meinem Gästebuch fragst du:

Braucht man für die Show am 31.7. Karten? Oder reicht es wenn man da so hin kommt? Wann genau isn die (Uhrzeit etc…)

Stimmt, hätte ich hier ja auch mal erwähnen können. Also, los geht es um 20 Uhr. Das kann ich dir sagen. Was ich dir nicht sagen kann ist, ob man für die Veranstaltung Karten braucht. Ich hab ehrlich gesagt überhaupt keinen Plan ob der Spaß Eintritt kostet. Bitte einmal bei den Veranstaltern nachhaken. Man sieht sich!

Darüber hinaus weise ich hier nochmal auf dieses historische Ereignis hin:

konsulatopenair

EinsLive, SpOn und der ganze Rest

- Anders als geplant werde ich bereits am 24.4. bei Klubbing, der töften Sendung von Radio EinsLive, auftreten. Zwischen 23 und 0 Uhr lese ich aus meinem Buch “Das Leben ist keine Waldorfschule” und beantworte die Fragen von EinsLive. Ich freue mich drauf! Wer dabei sein mag: Karten können hier vorbestellt werden.

- Spiegel Online widmet sich dem Thema Poetry Slam, und ganz speziell den Schlagworten “Ausverkauf! Verkommerzialisierung! Comedy!”. Natürlich darf  und muss man manche Entwicklung in der Slamszene kritisch beobachten – dass ich, der ich gerade mal drei Jahren bundesweit auftrete, bereits zu den “alten Hasen” zähle, spricht Bände; auch mir sind diverse Slam-Nomaden, die man nach kurzer Zeit, mangels Erfolg, Motivation oder erfüllter Erwartungen, nie wieder auf irgendeiner Bühne sieht, ein Dorn im Auge -, dass es aber per se verwerflich sein soll, wenn Künstler irgendwann von ihrer Kunst leben möchten, dem kann ich nicht zustimmen. Wenn nur die brotlose Kunst ehrbar ist, dann ist mir die ehrbare Kunst wumpe. Genauso wie ich mich davon distanziere, mich von Poetry Slam distanziert zu haben, wie es dank der Dramaturgie des Artikels suggeriert wird.

- Apropos Poetry Slam: Jaromir Konecny, ein Slammer der ersten Generation der Worte Armee Fraktion, hat in Marburg für einen mittelschweren Skandal gesorgt, der nicht nur meinen in den Schatten stellt, sondern der mich mich auch kurz im tiefsten Amerika wähnen und mich am gesunden Menschenverstand mancher Eltern zweifeln ließ.