Ich mach’s kurz: Hier ist’s vorbei. Weiter geht’s hier, auf meiner neuen Homepage:
www.verollet.de
Dort befindet sich jetzt nicht nur meine Homepage sondern auch mein Blog in einem neuen – wie ich finde – wunderschönen Zuhause. Kommt vorbei! Und bitte aktualisiert eure Links (denn nicht nur verollet.com stirbt aus, auch www.lmbn.de/mischa! Danke!
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Alle Welt redet derzeit über dieses Buch. Ich will mitreden. Und ich freue mich sehr auf die 1000+ Seiten. Ich traue dem Braten ja selten, wenn ein einzelnes Kunstwerk allerorten derart gepriesen wird, aber meine bisherigen Leseerfahrungen mit David Foster Wallace lassen durchaus den Schluss zu, dass er einer der begnadetsten Erzähler seiner Generation war.
Als native Speaker lese ich das Buch natürlich im Original (zumal das englische Original günstiger als das deutsche Hardcover war), aber als David-Foster-Wallace-erfahrener Leser schäme ich mich nicht zu verraten, dass selbst ich, der bestens des Englischen mächtig ist, hin und wieder werde das eine oder andere Wort nachschlagen müssen. Dem Himmel sei Dank für das iPhone – vor allem heute abend im Zug, auf dem Weg zu LMBN.
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wenn Ihnen schon dieser Satz
„Die von den Lüftungsschächten der Klimaanlage aufgewirbelten Staubpartikel und Sakkoflusen tanzen besoffen in der schräggeschäfteten Sonnensäule, und die Luft über dem Tisch gleicht dem durchsprühten Raum über einem frisch eingeschenkten Mineralwasser.“
zu kompliziert ist, sprachmächtig erscheint und Sie – so lese ich Ihr Fazit – überfordert, bitte ich Sie inständigst, in Zukunft aus gesundheitlichen Gründen die besseren Poetry Slams und Lesebühnen dieses Landes zu meiden. Ihr Kopf könnte platzen. Die dortige Dichte solcher Sätze ist atemberaubend.
Augenzwinkernd,
Ihr Mischa-Sarim Vérollet
P.S.: Was die Relevanz des Buches und des Projekts betrifft bin ich aber ganz bei Ihnen.
P.S.: Eine aufmerksame Leserin machte mich drauf aufmerksam, dass ich Ihren Namen falsch geschrieben hatte. Asche auf mein Haupt. Sie dürfen jetzt auch mal meinen Namen falsch schreiben, als Wiedergutmachung.
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Mit Tag(s) versehen: Lesebühne, Poetry Slam, Vom Schreiben
Das Leben ist keine Waldorfschule ist auf der Longlist für den Preis des Kuriosesten Buchtitels 2009! Zuerst dachte ich nur: Yeah, watn Spaß, endlich auch mal auf einer Longlist. Und dann sah ich das hier und das hier und dachte: Wow. Gar nicht mal so übel. Ziemlich cool. Die Mitteldeutsche Zeitung bringt mein Buch sogar in Verbindung mit wildesten Spekulationen bzgl. Barbara Becker. Der Preis des Ruhms, vermute ich.
Und jetzt will ich natürlich auf die Shortlist und freue mich über eure Stimme für Das Leben ist keine Waldorfschule hier. Wählt mich (auch wenn zugegenermaßen ein oder zwei andere Kandidaten ein kleines bisschen witziger sind. Aber darum geht’s ja nicht.) Bitte. Ich guck auch lieb.
Apropos Das Leben ist keine Waldorfschule: Deichhelden.de, das Magazin der Nordseezeitung bespricht mein Buch und mag es.
Seine Geschichten sind die besten Seelentröster, wenn das Leben mal wieder richtig gemein war. Und deshalb die Wertung: Sehr gut!
Yeah!
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Mit Tag(s) versehen: Das Leben ist keine Waldorfschule, Hinter den Kulissen, Verlage
Ich mag es, wenn Buchhändler nachdenken. Immer noch besser als Judith Hermann.
Und jetzt mal völlig ironiefrei: Das ist meine Chance, neue Zielgruppen zu erschließen! Wie P. Diddy immer sagt: Let’s go!!!!!!!!!!

Entdeckt von Micha-El Goehre
Kategorien: Bookspotting · Buch
Mit Tag(s) versehen: Das Leben ist keine Waldorfschule, Hinter den Kulissen
Aber dass er, gefragt nach seinen bisherigen Stadionbesuchen im 11 Freunde-Interview, in Bezug auf ein Fußballspiel an dem Bielefeld beteiligt ist, antwortet, dass schön was anderes sei, nämlich wörtlich:
Und dann war ich noch einmal bei St. Pauli gegen Bielefeld. Und da muss ich ehrlich sagen, das brauche ich nicht, schön ist was anderes. Das hat mir damals für mein Leben gereicht.
kann ich ihm nicht durchgehen lassen. Gut, letzte Saison hätten wir gesagt, hatta recht, hatta. Aber es weht jetzt ein anderer Wind. Arminia geht jetzt auch in schön.
Wie geil war denn bitte Montag?! Dass ich das nach 15 Jahren als Arminia-Fan nochmal erleben darf…
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Flix, verehrter Comic-Dude aus Berlin und meinen Lesern bestens bekannt als Illustrator meines Buchs und gelegentlicher Lesereisenbegleiter, haut in diesen Wochen kräftig einen raus. Und alles was er macht ist wie immer äußerst empfehlenswert. Als da wäre beispielsweise:

DA WAR MAL WAS (BEISPIEL)
Sein neues Buch Da war mal was: Erinnerungen an hier und drüben
– die in meinen Augen beste Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex DDR, die ich je gelesen habe. Man sollte das Prädikat Meisterwerk nicht inflationär gebrauchen, aber wenn man bei einem deutschen Comic davon sprechen darf, dann in diesem Fall, da bin ich mir sicher. Ein Comic, der mich sehr bewegt hat. Das Buch ist eine Sammlung von kurzen Comicstrips, die er für den Tagesspiegel schrieb und zeichnete, und in denen er die ganz persönliche Geschichte oder Gedanken eines Bekannten bezüglich der DDR illustrierte – ein Beispiel nach dem Klick auf das Vorschaubild, weitere auf seiner Homepage und im dazugehörigen Themenblog DA WAR MAL WAS. Aber bevor ihr euch die Bilder einzeln und in 72dpi anguckt holt euch lieber den gebundenen und juste bei Carlsen erschienenen Comic. Oder, noch besser, fahrt nach Berlin, schaut euch die Ausstellung an der Bernauer Straße an und kauft euch danach den Comic
. Noch nie war wider dem Vergessen liebevoller bebildert.
Aber das ist noch nicht alles:
Ab sofort ist Flix zudem offizieller FAZ-Comicboy. Seit dem 28.7.2009 bringt uns unser Flix jeden Tag seine Version des Faust’schen Stoffes näher – Infos dazu hier. Zwar kann man sich auf diesen Seiten die Comicstrips auch online ansehen, aber ich empfehl euch, sie im Kontext der Zeitung zu betrachten. Im Internet verlieren die einzelnen Panels doch sehr an Gesamtwirkung. Also. Endlich mal wieder ein Grund, die FAZ zu kaufen.
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